Bauen &
Beschreibung

Allgemeine Bau- und Leistungsbeschreibung

(Aufschlüsselung der Leistungen, die im angegebenen „KfW-Effizienzhaus 40“ Festpreis
mit Wärmepumpe für die Häuser in unserem Katalog mindestens enthalten sind.)
Im Anschluss beschreiben wir Ihnen dann noch zusätzlich die Veränderungen, welche sich bei unserer
KfW40 Plus Variante als Plus-Energie-Haus und den vereinfachten KfW55 Versionen ergeben.

Zur Info:
Mit diesen Informationen möchten wir Ihnen eine Kurzfassung unserer vollständigen Baubeschreibung, welche Sie bei Interesse natürlich auch ausführlich und tagesaktuell kurz direkt bei uns anfordern können, vorstellen. Uns ist es wichtig, dass Sie sehen können, was Sie zu unseren Preisen zu erwarten haben, damit wir im Wettbewerb vergleichbar werden. Bei der Vielfalt der Möglichkeiten bedeutet es oftmals: „Wer wenig schreibt, hat meist auch etwas zu verbergen oder nur wenig zu bieten!“

Um Ihnen so viel wie möglich von unserem hohen Standard vermitteln zu können,
bitten wir das „Kleingedruckte“ zu entschuldigen!

PS. : Für den Fall, dass einige Fachbegriffe nicht auf Anhieb verständlich sein sollten, schauen Sie bitte in
unser kleines Lexikon oder fragen Sie uns gern.

 

A

Abfallentsorgung

Der von uns oder unseren Subunternehmer verursachte Abfall wird auf unsere Kosten entsorgt.

Außentüren
Außentür
Hölzer: lamellierte Kanteln (FSC-zertifizierte Plantagenhölzer) - hochwertige Harthölzer ohne Asteinschlüsse (68 mm Massivholz, zur Verwindungssteifheit 3-schichtig verleimt)
Gläser: Wärmeschutzfunktionsglas (U-Wert 0,7) mit wärmetechnisch verbessertem Randverbund
Beschläge: Wechselgarnitur (nach Wahl des Bauherrn, Richtpreis 100,00 €) und Sicherheitszylinderschloss (s. Erläuterung)
Oberflächen: werkseitig 1x grundiert, 2x lackiert

Erläuterung: Das Sicherheitszylinderschloss verriegelt die Tür durch den Schlüssel an fünf Stellen. Hervorzuheben ist, dass beim Zuziehen der Tür diese bereits an drei Punkten geschlossen wird, wodurch im nicht abgeschlossenen Zustand der „ungewollte“ Zugang erheblich erschwert wird. Drei hochwertige, kugelgelagerte und in alle Richtungen verstellbare Bänder gewährleisten Leichtgängigkeit. Die Winddichtigkeit wird neben der aufwendigen Verriegelung durch eine Anschlagdichtung sowie eine Mitteldichtung im Doppelfalz gewährleistet.

Wichtig! Einbruchdiebstahlsicherung in der Bauphase:
Für die Bauzeit werden bei Ihrem Haus in alle Außentüren abschließbare Bauzylinder eingebaut, wobei Sie und wir über Schlüssel verfügen. Ihre eigenen Schlüssel erhalten Sie mit neuen Schließzylindern (bei mehreren Türen – gleichschließend) zur Fertigstellung.

Anmerkung: Da unser Unternehmen über eine eigene Tischlerei verfügt und die Außentüren selbst fertigt, sind hinsichtlich Formen, Gestaltung und Farben so gut wie keine Grenzen gesetzt und das Ganze ist für Sie, außer bei sehr aufwendigen Details, fast immer ohne Mehrkosten.

Außenwände
Wandaufbau

In Holzrahmenbauweise - Aufbau von innen nach außen:

1. Ebene: 12,5 mm Gipskartonplatten, verschraubt und tapezierfertig verspachtelt
2. Ebene: 12 mm OSB-Platten zur Aussteifung und als Dampfbremse
3. Ebene: Ständerwerk aus Konstruktionsvollholz (KVH) 6 x18 cm, gem. Erfordernis Statik
Dämmung: zwischen den KVH-Ständern befindet sich eine 180 mm starke Zelluloseschicht
4. Lage: 16 mm DWD-Platten, bei Putzfassaden: 60 mm Holzfaserdämmplatte

Erläuterung: Durch den im modernen Holzrahmenbau üblichen Wandaufbau mit OSB-Platten (innen) und Holzfaserplatten (außen) ist Diffusionsoffenheit und Witterungsschutz gewährleistet. Die früher verwendete PE-Folie (Plastikfolie) als Dampfbremse ist damit überflüssig geworden.

Physikalische Daten: Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) formuliert die Anforderungen an Bauteile nach der EnEV. Unsere Wände weisen im Gefach einen U-Wert von maximal 0,141 W/(m²K) auf!

Auf Wunsch lassen sich unsere Außenwandkonstruktionen natürlich auch mit noch dickerem Ständerwerk und oder dickeren Holzfaserplatten sowie weiteren gedämmten Installationsebenen ausführen.

B

Bauantragserstellung

Wir erstellen die kompletten Bauantragsunterlagen für Ihre Gebäude inklusive der statischen Berechnung, sowie den Wärmeschutznachweis mit Energiepass, entsprechend
der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV), und Bau- und Ausführungspläne für eine genaue Einrichtungsplanung.

Bauherrenleistungen und Allgemeines - aber nicht Unwichtiges

1. Grundstücksunterlagen:
Baubehördlich geforderte Grundstücksunterlagen (z.B. amtlicher/beglaubigter Lageplan, Übersichtskarte mit Angaben über die äußere Beschaffenheit des Grundstücks, Höhenplan (bezogen auf NN), Kanaltiefenschein) sind durch Sie zu beschaffen. Grenzsteine sind nachzuweisen und freizulegen. Baugenehmigungsgebühren, Kosten für Katasterunterlagen, Arbeiten von Vermessungsbüros auf dem Grundstück und eventuell zu den Bauantragslageplänen, Bodengutachten, Kosten für weitere eventuell gewünschte externe Gutachter, etc. sind durch den Bauherrn zu tragen.

2. Grundstückszugänglichkeit:
Der Bauplatz muss während der gesamten Bauzeit für alle Baufahrzeuge anfahrbereit sein, besonders für einen 40-Tonnen Sattelzug mit maximal 22 m Länge, 3 m Breite und 4,20 m Höhe bei Anlieferung des Bausatzes.

3. Versorgungsmedien/Sanitär:
Wasser- und Stromanschluss (380 V), sowie die Bautoilette sind durch den Bauherrn vorzuhalten und die Kosten, einschl. der Heizkosten, durch ihn während der Bauzeit zu tragen.

4. Bankbestätigung:
Die Sicherstellung der Finanzierung ist durch eine Bankbestätigung und durch Abtretung der Auszahlungsansprüche nachzuweisen.

5. Gebühren:
Alle anfallenden Gebühren/Kosten, z.B. für Baugenehmigung, Vermessungsbüro, Schornsteinfeger, Telefon, Kabel, Fernsehen/Rundfunk und sonstige während der Bauzeit anfallenden Gebühren trägt der Bauherr.

6. Versicherung:
Vor Baubeginn sind durch den Bauherrn Versicherungen, wie Bauherrenhaftpflicht-, Bauleistungs- und Feuerversicherung, nachzuweisen.

7. Anlagen außerhalb des Hauses:
Kosten für Außenanlagen, Erdarbeiten, Erschließung (Zuwegung, Ver- und Entsorgungsanlagen außerhalb des Hauses) sind in unseren Katalogpreisen noch nicht enthalten!

Wir bauen grundsätzlich alle Hausformen.
Die Dachüberstände bei den Satteldächern betragen an den Traufseiten bereits mindestens
80 cm + Rinne und an den Giebelseiten mindestens 60 cm.
Die Fotos zu den Häusern zeigen hier fast überall unsere großzügigen Standards.

Gauben, Giebel, Eingangsüberdachungen, Erker, Anbauten, Wintergärten sind, wenn sie in den Grundrissen dargestellt sind, im Festpreis enthalten. In den Eckdaten und Steckbriefen sind zum Teil noch zur Baubeschreibung abweichende Dinge beschrieben, die für das jeweilige Haus Gültigkeit haben. Die Fotos zeigen teilweise zusätzliche Bauherrenwünsche. Sie können hinsichtlich der Hausausstattung Ihrer Fantasie ruhig freien Lauf lassen. Schließlich soll das Haus auch wirklich in jedem Detail Ihren Vorstellungen entsprechen.

Baukoordination

Die Baukoordination der beauftragten Gewerke erfolgt durch firmenzugehörige Bauleiter.

Blowerdoor-Test

Die Kombination aus dampfbremsender OSB-Schicht und der Abklebung aller Elementstöße, der spezielle Einbau der Fenster, winddichte Elektrodosen, usw. gewährleisten eine optimale Luftdichte der Gebäudehülle. Bei Fertigstellung des Hauses führen wir einen Blowerdoor-Test (Prüfung der Luftdichte) durch und Sie erhalten ein Zertifikat über die Ergebnisse.

Bodenbeläge

Fliesen

Material:
Steinzeug nach Wahl (Richtpreis 25,00 € brutto/m²)
Verlegung:
inkl. Sockelfliesen und Verfugung,
Flächen:
Fußböden: Diele, Küche, WC, Bad, HWR
Wände: WC / Bad – im Mittel 1,50m hoch

Erläuterung: Die Bemusterung der Fliesen erfolgt in einem von uns beauftragten Fachmarkt in Ihrer Region.

Weitere Bodenbeläge, wie Teppichböden oder Parkett, gehören nicht zum Standardlieferumfang.

Brüstungsgeländer vor bodentiefen Fenstern im DG

(nicht in allen Häusern): Brüstungsgeländer in feuerverzinkter Stahlkonstruktion mit horizontalen oder vertikalen Geländerstäben und Rundholm als oberer Abschluss. Detaillierung nach gemeinsamer Abstimmung.

D

Dacheindeckung/Klempnerarbeiten

Für die Dacheindeckung stehen Ihnen zu den angegebenen Festpreisen bereits verschiedene Farben und Formen von Tonziegeln, zum Beispiel der Firma Creaton, Typ: Magnum, zur Auswahl (Flachdächer als Foliendächer, flache Pultdächer mit Aluzinkblech). Dachrinnen und Fallrohre werden in Zinkblech und bis zur Höhe der Sohlplatte ausgeführt. Sprechen Sie uns zu anderen besonderen Bedachungsarten oder Rinnenmaterialien gern an.

Dachflächenfenster

Es werden 3-fach-verglaste Dachflächenfenster der Firma VELUX (78 x 140 cm) in weiß, mit einem Gesamt- U-Wert von 1,0 W/(m²K), wie in den Grundrissen dargestellt, eingebaut. Andere Fenster (Farbe, Verglasung, Sonnenschutz, etc.) sind auf Wunsch natürlich möglich.

Dachstuhl
Dachaufbau

In der Regel wird das Dach in Elementen im Werk vorgefertigt. Die Dachsparren bestehen aus technisch getrocknetem Konstruktionsvollholz (KVH) ohne weiteren chemischen Holzschutz.
Die Dachüberstände bestehen aus der sichtbaren Dachkonstruktion (Sparren und Pfetten) mit aufliegenden lackierten Profilbrettern. Die Farbe der Hölzer kann standardmäßig in Anlehnung an die Hausfarbe in weiß oder natur gewählt werden.

Der Aufbau für Dach und Geschossdecke über dem OG ist wie folgt:

1. Lage: 12,5 mm Gipskartonplatten, verschraubt und tapezierfertig verspachtelt
2. Lage: 15 mm OSB-Platten (an Dachschrägen und Decke zu beheizten Räumen)
3. Lage: Sparren aus KVH min. 6 x 18 cm, Abstände gem. statischen Erfordernissen. Zwischen den im Wohnbereich aufgedoppelten Sparren 300 mm und zwischen den Kehlbalken zum Dachboden 240 mm Zellulosedämmung
4. Lage: 16 mm DWD-Platten über Wohnbereich, im Bereich des ungedämmten Dachbodens diffusionsoffene Unterspannbahn zur besseren Durchlüftung
5. Lage: technisch getrocknete Konterlattung und Lattung, ohne chemischen Holzschutz, für Tonziegelbedachung
Spitzboden: Der Spitzboden wird nicht ausgebaut, aber mit Profilbrettern/Rauspund auf ganzer Fläche zwischen den Sparren begehbar hergestellt. Für den Zugang in den Spitzboden wird eine wärmegedämmte Bodentreppe 0,70 x 1,30 m eingebaut.
Fenster im Giebel und der Ausbau des Dachbodens sind gegen Aufpreis natürlich möglich.

Erläuterung: Wie bei den Außenwänden, handelt es sich auch hier um einen modernen diffusionsoffenen Aufbau, der ohne dampfsperrende Folien auskommt. Durch die schwere Zellulosedämmung ist zudem gegenüber einer mineralischen Dämmung im Dach ein wesentlich besserer sommerlicher Wärmeschutz (Schutz gegen Aufheizung an warmen Tagen) im Dach gewährleistet.

Physikalische Daten: Unsere Dach- und Deckenkonstruktionen weisen im Gefach einen U-Wert von 0,124 bzw. 0.146 W/(m²K) auf! Für das Erreichen noch besserer Wärmedämmstandards lassen sich die Dämmstoffdicken problemlos erhöhen.

Anmerkung:
Für den Abschluss Ihrer Feuerversicherung ist es wichtig zu wissen, dass alle unsere Fassadensysteme sowie das Dach mindestens die Feuerwiderstandsklasse F 30B erreichen, und das Haus somit versicherungstechnisch wie ein Massivbau bewertet wird.

E

Elektroinstallation
Elektroinstallation

Elektroinstallation ab Hausanschluss nach geltenden Vorschriften, (Der Hausanschluss ist vom jeweils zuständigen Energieversorgungsunternehmen zu erbringen und ist in dieser Aufstellung nicht enthalten).
Grundinstallation:
Zählerschrank mit 2x FI-Fehlerstromschutzschalter 0,03A und 18 Sicherungsautomaten bestückt. Schalter und Steckdosen vom Fabrikat Busch Jäger „Duro 2000 Si“ oder Merten „M-Smart“, weiß – in Hohlwanddosen.

 

Ausstattung in den Räumen:

Hauseingang:
2 x Schalter, 1 x Brennstelle, 1 x Außenbrennstelle, 1 x Edelstahlklingelknopf mit Gong
Diele/Treppe:
3 x Schalter (Kreuz-), 2 x Brennstelle, 1 x Steckdose
Küche:
1 x Drehstromanschluss (Herd), 2 x Schalter (Wechsel-), 1 x Brennstelle, 3 x Steckdose, 2 x Doppelsteckdose, 1 x Steckdose f. Spülmaschine (eigene Sicherung)
Essbereich:
1 x Schalter, 1 x Brennstelle, 2 x Steckdose
Wohnbereich:
1 x Schalter, 1 x Brennstelle, 2 x Steckdose, 2 x Doppelsteckdose, 1 x Anschlussleitung Antenne und 1 x Telefonleitung (jeweils ohne Doseneinsatz) bis HWR
Gäste-WC:
1 x Schalter, 1 x Brennstelle, 1 x Steckdose, (mit Dusche, Ausstattung wie Bad)
HWR:
1 x Schalter, 1 x Brennstelle, 1 x Steckdose, je 1 x Steckdose für Waschmaschine, Trockner und Gefrierschrank (extra gesichert)
Flur OG:
2 x Schalter (Wechsel-), 1 x Brennstelle, 1 x Steckdose, 1 x Anschlussleitung Telefonleitung (ohne Doseneinsatz) bis HWR
Arbeiten/Kinder/
Schlafen/Gast (je):
1 x Schalter, 1 x Brennstelle, 5 x Steckdose, 1 x Anschlussleitung Antenne (ohne Doseneinsatz) bis HWR
Bad:
2 x Schalter, 1 x Brennstelle (Decke), 1 x Brennstelle (Wand), 1 x Doppelsteckdose
Spitzboden:
1 x Kontrollschalter, 1 x Brennstelle mit Korbleuchte, 1 x Steckdose
Terrasse:
1 x Kontrollschalter, 1 x Außensteckdose, 1 x Schalter, 1 x Außenbrennstelle
zum Carport:
1 x Zuleitung (extra gesichert), 10 m Erdkabel

Erläuterung: Die Verteilung der Steckdosen innerhalb der Räume erfolgt in Abstimmung mit dem Elektroinstallateur gemäß Ihren Wünschen und Vorgaben vor Ort.
Rauchmelder
Sicherheit zu jeder Zeit. In einigen Bundesländern bereits gefordert und bei uns standardmäßig schon für alle Schlafräume und Rettungswege enthalten.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die endgültige Entscheidung über die Elektroinstallation am Besten in den bereits erstellten Räumen getroffen werden sollte, weil man sich erst dann alles richtig vorstellen kann. Wir sehen daher von einer Vorinstallation in unserem Werk ab, was dazu führt, dass Sie diese wichtigen Entscheidungen nicht endgültig auf dem Papier, sondern erst im neuen Haus treffen müssen. Gleiches gilt natürlich auch für die genaue Lage der Sanitärgegenstände. Wir möchten es Ihnen einfach ermöglichen, die Stellflächen für Ihre Möbel und sonstigen Dinge noch einmal im Original überprüfen zu können, bevor deshalb kostspielig Sanitärsachen oder Elektrik wieder versetzt werden müssen.

Energiesparen und Haustechnik

Wenn Ihnen das Energiesparen und die Haustechnik, welche wir in unserem Hauptangebot beschrieben haben noch zu umfangreich sind, möchten wir Ihnen, wie zu Beginn bereits angekündigt, nun noch 2 alternative und bei der Erstinvestition günstigere Konzepte anbieten:

Die Wärmedämmung bleibt auch in diesen beiden Varianten um 30% besser als es die EnEV 2009 fordert.
So erfüllen alle unsere Häuser schon die später geforderten Dämmungsstandards der neuen EnEV 2012 !

Als kurze Erläuterung hierzu: Die Haustechnik lässt sich leicht alle 20 Jahre (normaler Zyklus für die reinen Heizgeräte) durch neue und dann wahrscheinlich wieder effektivere austauschen und muss sich daher auch über ihre Lebenszeit rechnen, sprich sie sollte nicht zu teuer werden.
Die Wärmedämmung soll aber mit dem Haus zusammen ja praktisch ewig halten :-) Die Kosten hierfür sind also eine einmalige Investition, die bei steigenden Energiekosten von Jahr zu Jahr mehr Geld spart, ohne dass man wieder etwas dafür tun müsste. => Sinnvoll angelegtes Geld !

Variante 1: Optionale Vereinfachung für das KfW Effizienzhaus 55 zum Effizienzhaus 70 mit KfW-55 Dämmung
KfW-Effizienzhaus 70 mit Gasbrennwerttherme und Solaranlage zur Brauchwassererwärmung anstelle der Wärmepumpe.
Zuerst einmal der Vergleich der beiden Systeme:

  • Hauptangebot Wärmepumpe – höherer Hauspreis, dafür im Betrieb günstiger.
    Die im Hauptangebot beschriebene Haustechnik mit der Wärmepumpe und Lüftungsanlage kann bei allen unseren Häusern (unabhängig von Ausrichtung, Fassadengestaltung und Geometrie) eingesetzt werden; wird im laufenden Betrieb die günstigere und voraussichtlich auf Dauer, bei der Annahme steigender Energiepreise, die energetisch sinnvollere Variante sein.
  • Variante Gastherme – geringerer Hauspreis, dafür mit höheren laufenden Kosten und keiner aktiven Kühlmöglichkeit.
    Die im Folgenden vorgestellte Variante 1 mit Gasbrennwerttherme, Solaranlage und Lüftungsanlage ist in der Anschaffung um einige tausend Euro günstiger, erfordert aber durch die Kosten für den zusätzlichen Gasanschluss, die jährlichen Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Gasgrundgebühr und die höheren Energiekosten (gerade bei den zu erwartenden Preissteigerungen) im späteren Betrieb einen höheren Aufwand. Sie liegt durch die volle KfW-55 Dämmung schon weit über den Anforderungen für das KfW-Effizienzhaus 70, reicht durch die weniger effektive Haustechnik aber in vielen Fällen noch nicht ganz an die KfW55 Anforderungen heran. Sie könnte aber vielleicht etwas für unsere Bauherren sein, die heute günstig bauen möchten und noch eine Haustechnikgeneration abwarten wollen, bis sie sich von der Idee des „klassischen Heizsystems“ lösen können.

Im Einzelnen:
Veränderung der Haustechnik zum KfW-Effizienzhaus 55
Anstelle der Wärmepumpe aus dem Hauptangebot wird eine Gasbrennwerttherme mit Solaranlage zur Brauchwassererwärmung eingesetzt.
Alle weiteren Haustechnikkomponenten bleiben unverändert.

Beschreibung Anlagentechnik im Detail:

Technik: Extrem modulierend arbeitender und somit auf den sehr niedrigen Energiebedarf ausgerichteter Brennwert-Wandheizkessel für Erdgas mit digitaler Steuerung, Leistungsanpassung und witterungsgeführter Regelung eines deutschen Herstellers wie Buderus (Typ GB 162-15), Elco, oder Viessmann, mit einem bivalenten 300 bzw. 400 Liter Solar-Warmwasserspeicher, Solaranlage mit 2 bzw. 3 Hochleistungs-Sonnenkollektoren, der Abgasführung und allen Montage- und Zubehörteilen.
Die Fußbodenheizung, sowie Lüftungsanlage/Badlüftung bleiben wie im Hauptangebot für das KfW Effizienzhaus 55 inklusive.

Veränderung der Wärmedämmung zum KfW-Effizienzhaus 55
keine !

Noch mehr Sparpotential ? :-) Da unsere KfW-Effizienzhäuser 70 die Anforderungen der KfW-Förderbank in den meisten Fällen bereits sehr weit übererfüllen (im Detail abhängig von der Ausrichtung und der Geometrie Ihres Hauses, sowie Ihrer Fassaden- und Fensterwahl), erreichen einige mit der beschriebenen Haustechnik aus Gasbrennwerttherme, Solaranlage und Lüftungsanlage bereits den kompletten KfW55-Standard oder sind z.B. auch schon ohne Solaranlage als KfW-Effizienzhaus 70 förderbar. Wir gehen diese Möglichkeiten gern im Zuge der detaillierten Planung für Ihr Wohlfühlhaus mit Ihnen durch.

Variante 2: Haus gemäß den normalen Anforderungen aus der EnEV2009, aber schon mit KfW-55 Wärmedämmung

Wenn Ihnen unser Hauptangebot und die vorhergehende Variante noch als zuviel des Guten erscheinen, möchten wir Ihnen in der günstigsten Variante natürlich auch noch unsere Gebäude gemäß den aktuellen Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des (EEWärmeG) anbieten:

Das EnEV 2009 – 30%plus Haus

Im Vergleich zur KfW-Effizienzhaus 70 Haustechnik aus der Variante 1 mit Gasbrennwerttherme entfallen die Solar- und die Lüftungsanlage. Die Badlüftung und alle
weiteren Haustechnikkomponenten bleiben unverändert. Es wird ein 120 Liter Warmwasserspeicher anstelle des Solarspeichers eingesetzt.
Achtung: In verschiedenen Fällen ist je nach Ausrichtung und Geometrie des Hauses zusätzlich die Solar- oder die Lüftungsanlage (siehe V1–Effizienzhaus 70) notwendig, um neben der EnEV auch das „Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz“ (EEWärmeG) zu erfüllen.

UNSER TIPP !
Rechnen Sie bitte bei allen Vereinfachungsvarianten einmal genau die Fördermöglichkeiten/günstige Kredite/Tilgungszuschüsse/Entfall des Gasanschlusses/… im Vergleich gegen die besseren Haustechnikvarianten. Vielfach ist das KfW-Effizienzhaus 55 aus dem Hauptangebot unter dem Strich dann gar nicht mehr teurer als die anderen Möglichkeiten und Sie können Jahr für Jahr viel Energie sparen und obendrein noch komfortabler leben. Gerade bei steigenden Kosten für Strom und Gas ist dies sicher die eine oder andere Überlegung Wert ! Sprechen Sie uns gern zu den Förderdetails, etc. an.

Schlussendlich ist alles möglich !
Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie ein anderes Haustechnikkonzept
oder andere Dämmungsstandards wünschen.

 

Entwurf, Planung & Beratung

Wir bieten umfassende und kostenlose Beratung, sowie kostenlose Entwürfe, besichtigen zusammen mit Ihnen zur Bauantragserstellung den Bauplatz und klären alle Fragen zur Bebauungsmöglichkeit mit den Ämtern.
Im Leistungsumfang enthalten ist die individuelle Entwurfsplanung. Damit haben Sie alle Möglichkeiten ein einzigartiges Unikat zu planen und zu bauen. Alle Architektenleistungen stehen Ihnen als Service zur Verfügung.

Erdarbeiten

Das Abschieben des Oberbodens, sowie die Lieferung und der Einbau von Füllsand sind im Leistungsumfang noch nicht enthalten. Wir bitten dies zu entschuldigen, aber ohne vorliegendes Baugrundgutachten und die genaue Höhen- und Lagefestlegung von Haus und Außenanlagen im Bauantrag lassen sich hier einfach keine realen Zahlen ermitteln. Die Pauschalierung von Erdarbeiten mit vorgegebenen Aufbauhöhen, wie oftmals vom Wettbewerb angeboten, schafft bei ungünstigen Grundstücksverhältnissen nur eine trügerische Sicherheit und damit leider ein erhebliches Potential für Mehrkosten. Nach genauer Klärung aller wichtigen Punkte erstellen wir Ihnen natürlich gern ein detailliertes Angebot.

F

Fassaden

Die folgenden Lagen, die sich außen an die Holzfaserplatte anschließen, zählen zur Fassade. Der Rohbaupreis beinhaltet, wenn bei den Häusern nicht anders angegeben, eine Putzfassade, einschließlich der Malerarbeiten oder kostenneutral eine unbehandelte horizontale Lärchenstülpschalung. Weitere Varianten mit verschiedenen senkrechten oder horizontalen Profilen, mit oder ohne farbliche Behandlung, Fassaden aus „Resoplan“- Plattenverkleidungen oder aus Verblendmauerwerk, sowie Mischfassaden sind gegen Mehrpreis ebenfalls problemlos möglich.

- Strukturputz-Fassade Auf die oben genannte 100 mm Holzfaserdämmplatte wird ein Grundputz mit innen liegendem Armierungsgewebe aufgebracht. Den Abschluss bildet ein hochwertiger Edelputz als dekorativer Kratzputz. Dieser Putz kann anhand einer umfangreichen Farbkarte ausgewählt werden, so dass Sie den optimalen Farbton für Ihr Hauses bestimmt können. Anmerkung: Unser gewähltes Putzsystem auf Holzfaserdämmplatten hat gegenüber herkömmlichen Wärmedämmverbundsystemen aus Polystyrolplatten oder Stein- bzw. Mineralwolle verschiedene Vorteile: Neben der Verwendung von natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen ist durch den festen Untergrund unter dem Putz ein sehr hoher Schutz gegen mechanische Beschädigungen (Fußball, Fahrradlenker, etc.) gewährleistet. Auch die vom Polystyrol sehr bekannte Brandschutzproblematik gibt es nicht.

- Lärchenholzfassade Auf Lattung bzw. Lattung und Konterlattung, aus technisch getrockneten Hölzern, wird das unbehandelte Fassadenholz aus sägerauer Lärche befestigt. Für die Schalung kann kostenneutral zum Putz eine horizontale Stülpschalung oder zum Aufpreis von 20,- € brutto je m² Fassadenfläche zwischen einer vertikal verlaufenden Boden-Deckelschalung oder einer Deckleistenschalung gewählt werden. Für die Farbauswahl stehen gegen Aufpreis ab 30,- € brutto je m² Fassadenfläche viele verschiedene Lasuren und Lacke auf Acrylbasis zur Verfügung oder es ist für 10,- € brutto je m² eine Vorvergrauungslasur möglich, welche das natürliche Vergrauen der Lärche vorweg nimmt und während der Lebensdauer der Fassade nur einmal zu Beginn von uns aufgebracht werden muss. Anmerkung: Da Lärchenholz auch nach Jahren sehr „aktiv“ arbeitet, darf es nicht einfach (und preiswert) mit Drahtstiften befestigt werden, da die Stifte durch die „Kraft“ der Schalung herausgezogen werden können. Das Holz wird daher von uns fachgerecht mit Edelstahlschrauben befestigt. Zusätzlich wird durch eine besondere Profilierung wirkungsvoll das Verziehen der einzelnen Bretter verhindert.

- Verblendmauerwerk (der Aufpreis zur Putzfassade beträgt 110,- € je m² Fassadenfläche bei kompletter Steinfassade anstelle von Putz) Außenverkleidung der Wände mit Verblendmauerwerk (mit Luftschicht). Die Preiskalkulation für den oben genannten Aufpreis der Fassade zum Katalogpreis beinhaltet einen Materialpreis von 650,- € brutto pro1000 Steine im Normalformat (NF), zementgrau verfugt, Verblendstürze über den Fenstern, sowie die erforderliche mechanische Befestigung mit Mauerbindern, Z-Folie und waagerechter Isolierung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

Anmerkung: Für ein Haus wie „Imke“ ist für die Fassadenkalkulation von einer Fassadenfläche (4 komplette Wandflächen) von etwa 180 m² auszugehen.

Fenster und Terrassentüren
Profilsystem: Kunststoff - 6-Kammersystem, halbflächenversetzt mit Anschlag und Mitteldichtung, Entwässerung nach vorne
Beschläge: Einhebel-Dreh-Kippbeschläge mit Pilzkopfverriegelungen an den ausheberelevanten Punkten Fensterolive in Edelstahloptik oder weiß, mit Secustik-Sicherheitsfunktion
Gläser: Wärmeschutzfunktionsglas (3-fach Verglasung) (Ug-Wert ≤ 0,5) mit wärmetechnisch verbessertem Randverbund
Oberflächen: Fensterfarbe – Rahmen und Flügel: weiß mit grauer Dichtung
U-Wert: der mittlere Gesamt-U-Wert der Fenster liegt bei ≤ 0,8 W/(m²K)
Dies entspricht wärmetechnisch einem Passivhausfenster!
Zum Vergleich: Die Mindest-U-Werte gemäß Energieeinsparverordnung betragen nur 1,3 W/(m²K)
Fensterbänke: Innen: bei Brüstungsfenstern – vollholzlamellierte, massive Buche (28 mm), weiß oder natur lackiert
Außen: Aluminiumfensterbänke mit Endkappen in weiß oder Aluminium natur

Erläuterung: Die Pilzköpfe an den Beschlägen der Fenster in Verbindung mit den Secustik-Griffen erschweren ein „leises“ Einbrechen über Aufhebeln. Wenn höhere Sicherheitsanforderungen bei den Gläsern oder den Beschlägen gewünscht werden, sprechen Sie uns gerne an. Das Gleiche gilt natürlich auch für eine eventuell gewünschte Alarmanlage.

Weitere Möglichkeiten:
Nach Absprache sind farbige Kunststofffenster (einseitig oder zweiseitig foliert) in 16 Standardfarbtönen und natürlich 3-fach-verglaste Holz- oder Holz-Alufenster in über 1400 Farben gegen Aufpreis möglich.

Anzahl und Größe der Fenster sind den Grundrissen zu entnehmen. Fenster im Spitzboden, wie teilweise auf den Fotos gezeigt, sind im Standardpaket noch nicht enthalten.

Frisch- und Abwasserinstallation

1. Brauchwasser
Kalt- und Warmwasserleitungen, vom Speicher/Wasseruhr zu den Entnahmestellen aus Verbundrohren als betriebsfertiges System.

2. Abwasser
Komplette Leitungsführung in Kunststoffrohren gemäß den Bestimmungen innerhalb und unterhalb des Gebäudes bis zur Außenkante der Bodenplatte.

Fundamentarbeiten – Thermo-/Klimabodenplatte
Thermobodenplatte

Bewehrte Bodenplatte (Betonsohle min. C20/25), entsprechend den Vorgaben der Statik, als schwimmende Platte seitlich mit 6 cm und unten mit 10 cm (+ zusätzliche 10 cm im Feld) druckfester Perimeterdämmung gedämmt.
Der U-Wert für den Regelaufbau beträgt nur 0,18 W/(m²K), zusätzlich wird durch die komplett außenliegende Dämmung die Wärmebrücke, über die sonst übliche ungedämmte umlaufende Frostschürze, vollständig eliminiert. „Das Haus ist praktisch rund herum von außen warm eingepackt !“

Anmerkung: Der eigentliche „Clou“ dieser Konstruktion besteht aber darin, dass sie es uns ermöglicht, das Gebäude nach dem Schütten der Sohlplatte gänzlich ohne weitere schädliche Baufeuchte (z.B. durch schwimmenden Estrich) erstellen zu können. Die Platte erhält direkt nach dem exakten Betonieren durch eine spezielle Oberflächenbehandlung eine glatte belegreife Oberfläche. Die Rohre der Fußbodenheizung im EG werden ebenfalls bereits in der Sohle eingebaut.
Der Bodenaufbau im OG besteht für einen erhöhten Trittschallschutz aus einem komplexen Trockenaufbausystem mit Fußbodenheizung, auf den wir später noch gesondert eingehen. Über Geländeniveau ragende Fundamentteile werden Betongrau ausgeführt. Die Schwellenhölzer der Wände im EG werden als besonderer Feuchtschutz in hochwertiger Lärche ausgeführt. Die komplette Verrohrung für die Ver- und Entsorgungsleitungen wird in und unter der Bodenplatte bis zur Gebäudeaussenkante geführt.

Fußbodenaufbauten
Erdgeschoss: Es kommt kein Estrich zum Einsatz, die Bodenplatte wird, wie bereits beschrieben, oberflächenglatt für diverse Bodenbeläge hergestellt. Die Fußbodenheizung ist bereits in die Platte integriert.
Obergeschoss: Auf der Sichtschalung 55 mm Rohdeckenbeschwerung aus kleinformatigen Porenbetonplatten zum besseren Trittschallschutz, 20 mm Holzweichfasertrittschalldämmplatten, sehr schnell auf Temperaturänderungen reagierende Fußbodenheizung mit Wärmeleitblechen in 30 mm Systemdämmung unter einem sehr stabilen und feuchteunempfindlichen 22 mm Zement-Trockenestrichsystem.

G

Geschossdecken

Die Decke zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss besteht aus sichtbarer, gehobelter 26 mm Holzschalung und min. 12 x 24 cm Leimholzbalken (BSH), welche in Bezug auf die Lage und die gute Optik im Entwurf mit Ihnen abgestimmt werden. Das Holz ist in keiner Weise imprägniert, so dass keine schädliche Emission in die Raumluft stattfindet. Wahlweise ist nach Abstimmung auch eine geschlossene Decke mit tapezierfertig verspachteltem Gipskarton als untere Lage oder eine glatte Decke (Gipskarton) zwischen den sichtbaren Balken möglich. Sprechen sie uns hier zu den genauen Preisen gerne an, weil hier Ihre Wünsche zählen und auch Raumweise verschiedene Decken möglich sind.

Geschosstreppe
Geschosstreppe

Die Geschosstreppe wird selbstverständlich individuell dem jeweiligen Grundriss angepasst.

Trittstufen: massive, verleimte Buchenplatten (45 mm)
Handlauf: Buche, natur

Erläuterung: Die Form und das Aussehen der Treppe ist nicht vorgegeben. Zusammen mit Ihnen erarbeiten wir das an Ihr Haus und Ihre Vorstellungen abgestimmte Aussehen, das insbesondere für die Geländer verschiedene Materialen, wie z. B. Holz, Stahl und/oder Edelstahl, beinhalten kann. Auch andere Holzarten sind gegen Aufpreis natürlich möglich.

Gewährleistung

Maßgebend zur Ausführung der Bauleistungen ist die jeweils aktuelle Ausgabe der VOB/B (Verdingungsordnung für Bauleistungen), welche die Bauunternehmen verpflichtet, alle Bauarbeiten ordnungsgemäß und fachgerecht auszuführen. Die Dauer der Gewährleistung beträgt in Abänderung der VOB/B 5 Jahre.
Änderungen, Ergänzungen und Verbesserungen im Sinne des technischen Fortschritts behalten wir uns vor.

H

Heizung/Lüftung/Kühlung
Wärmepumpe

Ja, Sie haben richtig gelesen. In unserem KfW40 Haus mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe NIBE-Split der
Fa. NIBE (oder gleichwertige Anlage) kann man im Sommer schon standardmäßig und ohne Aufpreis
über die Fußbodenheizung aktiv kühlen. Für den Winter ist die Anlage natürlich so groß ausgelegt, dass
die Wärmepumpe erst bei extrem niedrigen Temperaturen den monovalenten Bereich verlässt und so
die zusätzlich eingebaute elektrische Notheizung nur selten ergänzend einspringen muss.
Des Weiteren arbeitet die Wärmepumpe modulierend, so dass sie sehr energieeffizient und mit nur
wenig notwendigen Starts an den Wärmebedarf angepasst, durchgängig, mit sehr wenig Verschleiß,
leise und günstig arbeiten kann. Parallel wird die Anlage von einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung
ergänzt, um auch noch die Lüftungswärmeverluste weitestgehend zu eliminieren.

1. Luft – Wasser - Wärmepumpe

NIBE SPLIT: Heizen, wenn es kalt ist. Kühlen, wenn es warm ist.
Das komplette ”All-in-one-System” bietet Ihnen sowohl die Gebäudeheizung und Brauchwasserbereitung, als auch Kühlung. Mittels der Invertertechnologie und
der Leistungsanpassung an den Bedarf wird stets für einen energieeffizienten und bedarfsgerechten Heiz- und Kühlbetrieb gesorgt.
Das System besteht aus einer kompakten Außeneinheit und den zugehörigen Innenbauteilen: 100l Pufferspeicher, 180l Brauchwasserspeicher (dadurch jederzeit
mindestens 250l warmes Wasser zum Duschen und Baden vorhanden), eine Umwälzpumpe, eine Heizpatrone, Steuerung, usw.
Die Systemregelung mit Digitalsteuerung (smart grid ready und netzwerkfähig) ist bereits in der Lage weitere externe Haustechnikkomponenten, wie z.B. eine
Photovoltaikanlage intelligent in das Heizsystem mit einzubinden.

Vorteile:

  • Einsatz kostenloser Umweltenergie, Heizen mit gespeicherter Sonnenenergie rund um die Uhr
  • kein Schadstoffausstoß vor Ort und, bei Verwendung von regenerativ erzeugtem Strom, CO2
  • neutraler Betrieb
  • Kompaktsystem mit geringem Platzbedarf und flüsterleise im Haus
  • komplett unabhängig von steigenden Öl- oder Gaspreisen und zu über 2/3 unabhängig von steigenden Strompreisen
  • keine Anschlusskosten für die Gasleitung, keine Gasgrundgebühr, kein Schornsteinfeger nötig
  • niedrige Betriebskosten (bis zu 50% geringer als bei Gas oder Öl)

FB-Heizung:

Einzelraumgeregelte Fußbodenheizung aus Verbundrohr (HWR ungeregelt, Speisekammer und Abstellräume ausgenommen) gemäß Wärmebedarfsberechnung mit elektrischen Raumthermostaten.

Badheizkörper:

Elektrischer thermostatgeregelter Handtuchheizkörper im Bad (OG) als Zusatzheizung, um den Raum auf Wunsch schnell von der Normaltemperatur von 20°C auf Badetemperatur >23°C zu erwärmen. Anmerkung: Dieser Heizkörper bringt trotz der Heizung mit Strom eine effektive Energieeinsparung, da die Wärmepumpe so für das gesamte Gebäude nur die normalen Raumtemperaturen von 19-22°C abdecken muss, ohne nur für das Bad mit insgesamt höheren Temperaturen fahren zu müssen. Außerdem sind warme Handtücher doch auch etwas Schönes :-)

Erläuterung:

Die Heizung versteht sich komplett betriebsfertig. In gemeinsamer Abstimmung sind auf Wunsch natürlich auch andere Anlagen möglich.

2. Komfortlüftung
Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung der Fa. SEVentilation (www.SEVentilation.de) oder gleichwertig, als Komfortlüftung zur Lüftungsunterstützung Zentral gesteuertes, dezentral angeordnetes Lüftungssystem mit bis zu 91% Wärmerückgewinnung. Bei Bedarf allergikergerecht durch mögliche Spezialfilter.

Verrohrung:

es ist keine lange, schmutzempfindliche Verrohrung notwendig. Die Montage erfolgt ausschließlich in den Außenwänden

Be- und Entlüftung:

kontrolliert über Wechsellüftung in Schlaf- und Wohnräumen (je 1 Lüfter in „Wohnen“, „Essen“ und allen Schlafräumen)

Regelung:

Zentralregler zur präzisen Steuerung der Lüfter im Haus

Vorteile:

  • die Wärmetauscher und Filter sind für Spülmaschinen geeignet und so leicht zu reinigen
  • im Betrieb mit Wärmerückgewinnung strömt die Zuluft im Winter vorgewärmt in die Räume
  • im schaltbaren Abluftbetrieb im Sommer ist eine effiziente Lüftung von eventueller Stauwärme bei sehr heißen Tagen über Nacht problemlos möglich
  • tagsüber funktioniert an heißen Tagen die Wärmerückgewinnung der Lüftung auch anders herum. Man lüftet hier die noch kühle Raumluft nach außen und bekommt über den Wärmetauscher die warme Zuluft von außen wieder heruntergekühlt in den Raum
  • leise Einzellüfter mit nur sehr geringem Stromverbrauch (ca. 3 Watt/h je Lüfter)
  • kein „Telefonieffekt“ mit Nachbarräumen aufgrund fehlender Rohrverbindungen im Haus und den damit verbundenen Schallwegen
  • die Luftwechselrate im Gebäude kann durch die Zentralsteuerung individuell angepasst werden
  • ein weiteres Lüften von Hand über die Fenster ist natürlich auch weiterhin möglich und z.B. bei großen Feiern im Haus sogar sinnvoll

Entlüftung:

Das Bad im OG erhält eine regelbare, feuchtigkeitsgesteuerte Entlüftung über einen Einbaulüfter in der Wand. Diese Anlage hat den Vorteil, dass sich die Luftfeuchte in den Feuchträumen nach dem Duschen etc. automatisch wieder auf die Normalfeuchte reduziert, ohne selbst lüften zu müssen.

I

Innentüren

Hochwertige glatte Zimmertürelemente als Komplettelemente mit Holzzarge und umlaufender Gummidichtung.

Hölzer: Buche, Ahorn oder Eiche, oberflächenbehandelt (Röhrenspanqualität mit Edelholzfurnieroberfläche), wahlweise weiß beschichtet
Beschläge: Türdrückergarnitur mit Rosetten, fertig montiert. Hier stehen diverse Modelle in gebürstetem Edelstahl ohne Aufpreis zur Auswahl
Innenwände
Innenwände

Stabil müssen diese sein, große Gewichte halten können und dem Haus die optimale Aussteifung garantieren.
Leichtbauwände sind dazu nicht immer gut geeignet. Wir verwenden deshalb die stabilen OSB-Platten, die beidseitig an den Innenwänden angebracht werden.
Der Wandaufbau sieht dann so aus:

1. Ebene: 12,5 mm Gipskartonplatten, verschraubt und tapezierfertig verspachtelt
2. Ebene: 12 mm OSB-Platten
3. Ebene: Holzständerwerk aus KVH 6 x 10 cm im Rastersystem und gemäß Statik
Dämmung: zwischen den Ständern 100 mm Wärme- und Schalldämmung aus Zellulosedämmstoff;
4. Ebene: 12 mm OSB-Platten
5. Ebene: 12,5 mm Gipskartonplatten, verschraubt und tapezierfertig verspachtelt

Gesamtwandstärke mit Gipskartonplatten rd. 150 mm

Sie haben somit einen optimalen Schallschutz und die Möglichkeit auch schwerste Gegenstände ohne Dübel und Bohrhammer einfach durch Schrauben an ihren Wänden zu befestigen.

Erläuterung: Besonderen Wert legen wir hier auf den Feuchteschutz in den Bädern. In den Duschen werden als Untergrund auf den OSB-Platten komplett wasserfeste, zementgebundene Paneele verwendet, welche durch den Fliesenleger nochmals mit wasserdichter flüssiger Folie beschichtet und an den Rändern abgeklebt und versiegelt werden. In den weiteren Oberflächen der Bäder werden feuchtraumbeständige kernimprägnierte Gipskartonplatten eingesetzt.

S

Sanitäre Anlagen
Sanitäre Anlagen

Sanitärobjekte deutscher Markenhersteller (z.B. Villeroy & Boch, Typ „Omnia Pro“; Duravit, Typ „Stark III“ oder Keramag, Typ „Renova Plan“) in Standard weiß, Armaturen als Einhebel-Mischbatterien (z.B. Grohe Typ „Eurosmart“). Die Bemusterung erfolgt in den von unseren Firmen beauftragten Fachhändlern in Ihrer Nähe.

 

 

Sanitärobjekte Bäder:

Waschtisch - Bad
(60 cm Breite), Einhebel-Mischbatterie, mit Ablaufgarnitur
Waschtisch - WC
(50 cm Breite), Einhebel-Mischbatterie, mit Ablaufgarnitur
WC
wandhängend, Unterputzspülkasten (6 l, mit Spartaste)
Duschen
Stahlwanne (90 x 90 cm), flachwandig mit gedämmtem Wannenträger. Im EG standardmäßig bereits barrierefrei als Punktablauf in den im Gefälle verlegten Fliesen. Einhebel-Mischbatterie, Handbrause, Schlauch und Stange
Badewanne
(1700 x 750 mm, Körperform), gedämmter Wannenträger, Einhebel- Mischbatterie, Handbrause, Schlauch, Ab- und Überlaufgarnitur
HWR:
2 Eckventile (Warm- und Kaltwasser), einschl. Abwasseranschluss für Spüle und Waschmaschine
Küche:
2 Eckventile (Warm- und Kaltwasser), einschl. Abwasseranschluss für Spüle und Spülmaschine
Außen:
1 Außenwasserhahn zur Gartenbewässerung in frostfreier Ausführung
(muss im Winter nicht abgedreht und entlüftet werden)

T

Tapeten

Tapeten gehören nicht zum Standardlieferumfang für das schlüsselfertige Haus!
Die Wände sind aber tapezierfertig erstellt und gespachtelt.

V

Vorfertigung, Fracht und Montage

Die Vorfertigung, der Transport der Wand-, Decken- und Dachelemente zur Baustelle und das Aufstellen des Hauses sind im Angebotspreis enthalten.

W

Weitere kostenlose Serviceleistungen und inkludierte Gutachtertä

Wir unterstützen Sie bei Gewerkübernahme durch uns bei der Antragsstellung für die Hausanschlüsse (z.B. für Gas, Strom und Wasser). Für Ihre Bank erstellen wir sämtliche für die Hausfinanzierung erforderlichen Unterlagen. Auch die Gutachtertätigkeiten um die Anforderungen der KfW Förderbank für die KfW-Effizienzhäuser zu erfüllen sind bereits in die Hauspreise eingeworben. Unsere Festpreisgarantie zu unseren Angeboten beträgt 6 Monate.